Anlage & Leistungen

Ausbaustufen

Die Zentralkläranlage wurde im Zeitraum von 1998 – 2001 an den Stand der Technik angepasst und in der 1. Ausbaustufe auf 74.000 EGW ausgebaut. Die zweite Ausbaustufe wurde im Jahr 2008 durch den Neubau einer Stickstoffstrippanlage umgesetzt. Durch diese Maßnahme konnte die Reinigungsleistung der Kläranlage verbessert werden.

Zulauf

Die maximale Zulaufmenge zur Kläranlage beträgt im Regenwetterfall 2.400 m³/h, welche über die mechanischen Reinigungsstufen, wie Rechenanlage, belüfteter Sandfang und Vorklärbecken geführt werden. 2.250 m³/h werden weiter auf die biologische Reinigungsstufe geleitet.

Mechanische Reinigung

Das Abwasser wird in 2 Abwasserstraßen durch das Rechengebäude geführt. Im Rechengebäude befinden sich zwei Stufenrechen mit einer Spaltweite von 4 mm, eine Rechengutwaschanlage, sowie eine Sandwaschanlage. Weiters wird das Abwasser über einen belüfteten Sandfang mit integriertem Fettfang geleitet und dem Vorklärbecken zugeführt. Das Vorklärbecken ist mit mechanischen Schlammräumschildern ausgestattet, welche den abgesetzten Schlamm in die am Beckenanfang eingebauten Pumpensümpfe befördern. Der Schlamm wird mit Excenterschneckenpumpen zu den Voreindickern gepumpt.

Kanalisation und Regenbecken

Zu den Anlagen des Reinhaltungsverbandes zählen überdies ca. 54 km Hauptsammelkanal, eine Vielzahl von Regenbecken und Entlastungsbauwerken. Diese werden über ein Fernwirksystem zentral von der Kläranlage aus gesteuert und überwacht.

Durch diese Systeme, wird im Regenwetterfall eine maximale Zuleitung an Schmutzfrachten zur Kläranlage sichergestellt.

Biologische Reinigung

Die biologische Reinigung besteht aus 2 Umlaufbecken (Belüftungsbecken) mit je 2.042 m³ Inhalt, in denen der Belebtschlamm mit Propellerrührwerken durchmischt und in Schwebe gehalten wird. Die Belüftung erfolgt mittels Tellerbelüftern, welche am Boden der Umlaufbecken situiert sind.

Über die steuerbaren Ablaufwehre der Belebungsbecken, sowie die Zulaufdüker gelangt das Gemisch aus Belebtschlamm und Abwasser  in die 4 Nachklärbecken mit je 1.900 m³ Inhalt. Nachdem sich der Belebtschlamm in den Nachklärbecken abgesetzt hat, fließt das gereinigte Abwasser in den Vorfluter ab.

Die abgesetzten Schlammflocken werden mit Saugräumern, über Gerinne und Schneckenpumpen vom Nachklärbecken in den Zulauf der Belebungsbecken befördert. Der Überschussschlamm wird aus dem Rücklaufschlammbereich abgezogen und dem Vorklärbecken zugeführt. Der eingedickte Überschussschlamm wird mit drehzahlgeregelten Monopumpen im Wechselbetrieb in die bn Faultürme gepumpt.

Schlammbehandlung

Der sich in den Vorklärbecken absetzende Primärschlamm wird mittels Bodenräumschildern in Schlammtrichter befördert und von dort in den Voreindicker gepumpt.

Der eingedickte Schlamm wird über Maceratoren geführt und mittels Excenterschneckenpumpen wechselweise in die beiden Faultürme gepumpt. Die Faultürme werden auf einer Temperatur von ca. 35 – 49 Grad Celsius gehalten, wodurch der Schlamm während einer Aufenthaltszeit von 21 – 30 Tage anaerob stabilisiert wird. Das dabei entstehende Faulgas (ca. 65% Methan) wird der Energienutzung zugeführt. Der ausgefaulte, stabilisierte Faulschlamm wird im Nacheindicker durch eine Membrananlage eingedickt und danach mittels Dekanter gepresst. Zusätzlich steht auch noch die originale Kammerfilterpresse zur Verfügung. Nach dem Pressvorgang weist der Schlamm eine Trockensubstanz von ca. 35-40 % auf und wird der landwirtschaftlichen Verwertung zugeführt.

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